Der Zentralbau der Kommunikation
in seiner geschichtlichen Vielfalt.


Das Castel del Monte in Apulien/Italien.

Aus der Luft betrachtet erscheint demjenigen, der sich den kulturellen Begegnungskräften wenig gewachsen zeigt, das Castel del Monte eher als eine Art Atommeiler mit der Kraft der Atomspaltung, die in seiner Zerstörungskraft mit dem Abwurf der 1.Atombombe auf Hiroshima am 6.8.1945 zur gnadenlosen Wirkung kam, auch heute noch zu der Zeit, als im Mittelpunkt terroristischer Auseinandersetzungen der Zentralbau des Felsendoms in Jerusalem zu stehen scheint und die USA meinen, eine unüberwindbare Mauer der technischen Entwicklung um ihr Land zu errichten, aus dem sie auf jeden Punkt der Erde ihre Waffen gerichtet eine Zerstörung jeder Form entstehen lassen können und die eher in ihrem kulturellen Intelligenzgehalt an die Mauer und an den Schießbefehl des real existierenden Sozialismus in Berlin zu erinnernt scheint, zu einer Zeit, zu der sich jeder einzelne an den Wirkungen des globalen Witschaftssystems in einer Freiheit beteiligen kann, die sich die Freiheit der Bewegung rund um die Erde nur auszudenken vermag.
Demjenigen, der sich den Begegnungskräften verschiedener Kulturen zu öffnen weiß, bringt das Castel del Monte die Erkenntnis, daß dieser Zentralbau das Symbol der Kräfte der Motivation im globalen Wirtschaftssystem darstellt. Schon das Internet fördert zum dem Suchbegriff Castel del Monte zahllose Beiträge in seiner einsamen Lage in der Tiefe Italiens , weit entfernt von allen üblichen touristischen Attraktionen, so daß auf die Darstellungen im Internet Bezug genommen werden kann und die geschichtliche Dimension des Castel del Monte in Erinnerung zu rufen ist: Friedrich II., der Staufer und das Wunder der Welt, ließ das Castel del Monte am Ende seines Lebens erbauen, das er in seinen Zielen in seinem Testament 1250 auf seinem Totenbett dahin beschrieb, daß die Menschen in seinem Reich frei arbeiten und leben können und nur in der Zahlung von geringen Steuern zur Erhaltung der von ihm entworfenen und errichteten Staatsform darin zu beschränken seien, mithin das Ideal entworfen hatte, das in Europa der heutigen Zeit sich zu entwickeln scheint und Friedrich II. schon zu seinen Lebzeiten bis in die heutige Zeit als erster Europäer in Erinnerung geblieben ist, der in der Lage war, in den verschiedenen Kulturen eine Kraft der Begegnung zu finden und sie zur Entfaltung zu bringen. Er hatte es erreicht, auf friedlichem Wege König von Jerusalem zu werden und damit den Kreuzzügen der damaligen Zeit den gewünschten Erfolg zu bringen. Der dazu geschlossene Vertrag mit den örtlichen Herrschern des Islams brachte ihm den Vorwurf und die Vernichtung seines Geschlechts und seiner Staatsform durch den damaligen Papst ein, der sich in der Angst, seine Macht zu verlieren, nach Lyon geflüchtet hatte, um von dort in einem Progagandafeldzug sondergleichen in der Hilfe seiner Bettelmönche diese Idee der Staatsform Friedrichs II. zu Fall zu bringen; "er sei ein Babylonier" und könne in seinem friedlichen Zusammenleben mit den Moslems nicht Beschützer der Christenheit sein, das war die Begründung des Antrages, die Absetzung Friedrichs II. als Kaiser und Beschützer der Christenheit zu beschließen und anzuordnen, daß jeder gläubige Christ die Gemeinschaft des abgesetzten Kaisers zu vermeiden habe, mithin diese Anordnung das Todesurteil eines vom Papst gebannten Herrschers in ausgesuchter Weise bedeuten konnte und in diesem Sinne die Rechte des Papstes über die des Herrschers angesiedelt waren, was später dazu führte, daß die kirchliche Macht von der weltlichen Macht getrennt wurde..

Die Unvereinbarkeit der Begegnungen von Menschen verschiedener Religionen und Weltanschauungen scheint bis heute alle Arten von Straftaten zu rechtfertigen und zu erlauben. Dies zu verändern, ist Ziel des globalen Wirtschafssystems, das noch immer im ausgeklügelten Systemen alter Machtstrukturen zu verhindern versucht wird, und zwar statt die Begegnungskräfte zwischen den Kulturen in den Erkenntnisfähigkeiten eines Friedrich II. und seiner Zeit erleben zu wollen, die in den Zerntalbauten der Kommunikationen in ihrer geschichtlichen Vielfalt erkannt und erlebt werden können.

Zum Erreichen dieses Ziels hat sich der heutige Papst in Rom auf den Weg gemacht, das in seiner kulturellen Kraft im globalen Wirtschaftssystem zum kulturellen Mittelpunkt Europas geworden ist, wie es schon zu den Zeiten der Renaissance vor 500 Jahren geworden war.